Wasserball

Erstes Länderspiel in Potsdam voller Erfolg

Wasserball-Magazin „Waterpolo 24“ verlost Jahresabo und Sachpreise


Für Wasserball-Verhältnisse in Deutschland war das erste Länderspiel in Potsdam am Sonnabend zwischen dem deutschen Team und den USA eine Veranstaltung der Superlative. Mit knapp 700 begeisterten Zuschauern im Bad am Brauhausberg platzte die durch den OSC Potsdam bestens hergerichtete Halle aus allen Nähten. Dass die Deutschen am Ende 9:13 (3:4, 3:4, 1:1, 2:4) verloren, wurde fast zur Nebensache. Frenetisch wurde bis zum Schluss jeder Treffer gefeiert. „Von der ganzen Ausrichtung und Stimmung eines der besten Länderspiele, die ich begleiten durfte“, schwärmte Michael Zellmer, Manager des deutschen Teams, der mit seinem Know-How das Event im Vorfeld bestens unterstütze.

Schon die durch den 28-jährigen Musikstudenten der Potsdamer Uni René Jurke á capella vorgetragenen Nationalhymnen der beiden Kontrahenten verursachten Gänsehaut. Ein besonderes Highlight war der Besuch des 1. Sekretärs der US-Botschaft Gregory C. Paytosh, der es sich nicht nehmen ließ, die Partie zu eröffnen.

Nicht nur außerhalb des Wassers waren Potsdams Wasserballer zu Gange. OSC-Bundesliga-Spieler Hannes Schulz, mit 27 Treffern bester Potsdamer Schütze der laufenden Saison, konnte sich in allen vier Spielvierteln ordentlich präsentieren. „Für mich war es eines der größten Erlebnisse in meiner sportlichen Karriere“, sagte der 19-Jährige nach seinem fünften Länderspiel. Ein Tor blieb dem Sportschüler zwar verwehrt, allerdings gab er zu zwei Treffern die Vorlagen. „Sein Auftritt war nicht fehlerlos, aber respektabel“, lobte auch Bundestrainer Hagen Stamm seinen Schützling. „Er hat das Potenzial, ein sehr guter Spieler zu werden, muss aber natürlich an sich arbeiten.“

Auch die amerikanischen Spieler waren begeistert und ließen sich bei der anschließenden Party im Krongut Bornstedt das rustikale Buffet und das dort gebraute Büffel-Bier schmecken. Als Dank überreichten US-Coach Terry Schroeder und sein Mannschaftskapitän Tony Azevedo Potsdams Team-Manager Stefan Hasche einen Wimpel mit allen Unterschriften. „Eine tolle Geste“, war der 31-Jährige gerührt. „Der gesamte Abend mit Spiel und dem gemeinsamen Essen hat mich für die ganze Arbeit im Vorfeld entschädigt.“

Für Hasche gibt es aber keine Pause. Der laufende Saison-Betrieb will weiter organisiert werden. Am 20. März steht zudem die nächste Groß-Veranstaltung ins Haus. In einer Benefiz-Veranstaltung werden die Wasserballer des OSC Potsdam Geld für den Neubau des Hospiz auf Hermannswerder sammeln. Neben einem Freundschaftsspiel zwischen den Bundesligisten OSC Potsdam und ASC Brandenburg steht eine anschließende „Party“ im Inselhotel auf dem Programm. Die kompletten Einnahmen (39,- € pro Person) kommen dem Hospiz zu Gute.

Anlässlich des ersten Länderspiels in Potsdam hat Deutschlands Wasserball-Magazin „Waterpolo 24“ ein Jahresabo und einige Sachpreise ausgelobt. Die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgt über This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it Beantworten Sie dort die Frage: „Sein wievieltes Länderspiel bestritt Hannes Schulz gegen die USA in Potsdam?“ Der Einsendeschluss endet am 15. März. Die Gewinner werden per Mail informiert und auf der Internet-Seite der OSC-Wasserballer (www.wasserball-potsdam.de) bekanntgegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.