Moderner Fünfkampf
Stefan Köllner im Aztekenland- I. Weltcup in Mexiko Von Jördis Schmidt, 01.03.2010 11 Uhr geht die Flieger am 02. März von Berlin über Frankfurt/ Main nach Mexiko für Stefan Köllner vom OSC Potsdam zum ersten Weltcup der Saison der Modernen Fünfkämpfer. Bevor der Wettkampf, aber am Donnerstag mit dem Halbfinale startet, liegen vor dem Mehrkämpfer 18 Stunden Anreise zum Wettkampfort Playa Del Carmen.Dabei sieht Köllner die Finalteilnahme am Samstag als Pflichtprogramm an und möchte bei den besten 36 mit einer Top Zwanzig Platzierung dem Bundestrainer Iri Zlatanov die Entscheidung für die Welt- und Europameisterschaftnominierung erleichtern. Das Starterfeld in Mexiko ist sehr erlesen, mit dem zweimaligen Olympiasieger aus Russland Andrei Moiseev und dem Weltmeister und Weltcupgewinner von 2009 aus Ungarn Adam Marosi stehen zwei Weltklasse Fünfkämpfer auf der Teilnehmerlister. Köllner lässt sich davon wenig beeindrucken, „ich habe im Winter sehr gut trainieren können, war bis auf eine kleine Erkältung immer gut im Training und werde voll angreifen“ so der Potsdamer. Sehr stark sieht er sich vor allem beim Laufen, welches im Combinedformat mit Schießen wie beim Biathlon kombiniert ausgeführt wird. „Ich habe mich im Combined am meisten entwickelt, habe meine Schießtechnik angepasst und fühle mich bei der Konzentration auf das Wesentliche beim Schießen sicher“ so Köllner zu seinen Schießfertigkeiten. Das Combined wird nach dem Schwimmen, Fechten und Reiten die abschließende Disziplin sein und „kann erfahrungsgemäß immer noch viel im Ergebnis durcheinander würfeln“ analysiert der OSC Athlet die letzten Wettkampfausgänge, der immer den letzten Kilometer versucht um die 2:50 Minuten zu Laufen. Neben dem Combined hat sich Köllner vor allem mit Hilfe von Uwe Zimmer im Fechten stabilisiert. „Der Spaß und die Sicherheit im Fechten ist zurück“ so Köllner über die technisch sehr anspruchsvolle Disziplin, bei der mit dem Degen jeder gegen jeden ficht. Aber auch im Schwimmen hat Köllner unter seinem Schwimmtrainer Jürgen Höfner gut gearbeitet und kann auf den 200 m Schwimmen voll angreifen.Neben dem eigentlichen Disziplintraining schätz der gebürtige Potsdamer auch das gesamte Umfeld in Potsdam: „ich fühle mich hier sehr wohl, durch die Betreuung des Olympiastützpunkts Brandenburg, die Unterstützung vom Verein und des Trainerteams.“ Diese werden sicher an den beiden Wettkampftagen, für den sympathischen Mehrkämpfer,  fleißig die Daumendrücken.