Wasserball

Wasserball-C-Jugend für Zwischenrunde qualifiziert

OSC-Nachwuchs verlor in Ost-Vorrunde lediglich gegen Neukölln


Die C-Jugend-Wasserballer des OSC Potsdam (Jahrgang 95 – 98) haben sich für die Zwischenrunde der Ostdeutschen Meisterschaften qualifiziert. In der Vorrunden-Staffel 1, die am Wochenende im Brauhausberg-Bad ausgespielt wurde, belegte das Team des Trainergespanns Jacob Drachenberg/Florian Lemke den zweiten Platz.

Geprägt war das Fünfer-Turnier mit dem OSC Potsdam, SV Halle, SV 2000 Brandenburg, der SG Neukölln und WU Magdeburg von gravierenden Leistungsunterschieden. Ergebnisse mit Differenzen zum Teil jenseits der 50-Tore-Marke waren nicht gerade Werbung für den Wasserball-Sport. Bis zum „Endspiel“ um den Gruppensieg gegen Neukölln am Sonntag-Nachmittag marschierte das Potsdamer Team ohne Mühe durch die Vorrunde.

Halle wurde zur Eröffnung 38:0 (8:0, 9:0, 8:0, 13:0) geschlagen, Brandenburg sogar 43:6 (13:0, 9:1, 12:3, 9:2). Am Sonntag siegten die Drachenberg-Schützlinge nach starkem Auftakt 15:6 (7:0, 3:1, 3:1, 2:4) gegen Magdeburg.

In der Partie gegen die bis dahin ebenso ungeschlagenen Neuköllner fand der OSC anfangs überhaupt nicht ins Spiel. Nach raschem 0:1-Rückstand erzielte Potsdams Kapitän Leo Grütte zwar den Ausgleich, danach führten unnötige Ballverluste und Defensivfehler aber zum 1:4-Rückstand. Im zweiten Durchgang verkürzte Max Kössler auf 2:4. Fünf Treffer der Süd-Berliner in Folge sorgten dann aber bereits zur Halbzeit (2:9) für die Vorentscheidung.

Nach der Pause kämpfte der OSC trotz des hohen Rückstands weiter und kam nun vorn zu einer Reihe guter Möglichkeiten. Sascha Herold und Ferdinand Korbel erzielten das 3:10 bzw. 4:11. Im Schlussviertel markierten Philipp Boreck, Julian Drachenberg (2), Kössler und Herold die Treffer zum Endstand von 9:14 (1:4, 1:5, 2:2, 5:3). „Die Neuköllner waren heute deutlich besser als wir“, musste Coach Drachenberg anerkennen. „Wir haben viel Arbeit im Training vor uns.“

Durch den Gruppensieg steht Neukölln nun bereits in der Endrunde. Der Zweite Potsdam und Dritte Magdeburg haben nun über den Umweg Zwischenrunde noch die Chance, sich für das Finalturnier Mitte Juni zu qualifizieren. Die andere Vorrunden-Gruppe wird erst am 10./11. April ausgespielt. Dort stehen sich die Wasserfreunde Spandau 04, der SC Wedding, SVV Plauen, SC Chemnitz und ASC Brandenburg gegenüber.

Maximilian Stolte (1), Maximilian Reihs (2), Max Kössler (11), Philipp Boreck (9), Henry Jaeschke (10), Julian Drachenberg (8), Sascha Herold (19), Leonard Grütte (24), Gabriel Satanowsky (6), Ferdinand Korbel (13), Frederick Korbel, Thilo Popp, Tobias Knüttel (2)



André Laube